Fräulein Flora Blog zu Gast im Rikoki

Im März 2025 war Eva von Fräulein Flora zu Gast bei uns am Standort. Dort wurden wir interviewt zu den Anfängen von Rikoki und wie wir – Emma, Fabia und Rose – etwas Japanliebe in Salzburg verbreiten. Danke an Fräulein Flora, dass ihr unser Projekt bekannter macht! Eva hat uns auch nach Buchempfehlungen gefragt, und diese wollen wir euch nicht vorenthalten. Hier ein Ausschnitt aus dem Artikel:

#1 Emma empfiehlt:

Jujutsu Kaisen Band 1 (2019) von Akutami Gege (Autor), Costa Caspary (Übersetzer)

Jujutsu Kaisen ist mein Lieblingsmanga/Anmine of all time, das hier ist eher ein neueres Buch, ich mag es, weil es actionlastig ist, oder vielleicht besser: blutig. Trotzdem sind alle Charaktere sehr gut ausgearbeitet und Frauen werden nicht sexualisiert oder als „Beiwerk“ abgetan. Das gefällt mir.

#2 Fabia empfiehlt:

Is love the answer? (2024) von Uta Isaki (Autor), Cheyenne Dreißigacker (Übersetzer)

Aus unserem queeren Regal find ich u. a. das Buch gut: „Is Love the Answer?“. Es geht um eine Person, die herausfindet, dass sie asexuell ist, wir lesen, wie sie mit dem Thema Liebe umgeht und was Liebe für sie bedeutet. Sehr emotional aufbereitet und spannend geschrieben.

#3 Rose empfiehlt:

Die Stadt und das Mädchen (2007) von Jiro Taniguchi (Autorin, Illustratorin)

Eine Kriminalgeschichte, die den Kontrast zwischen Natur Japans und zur Großstadt hervorhebt. Die Ziehnichte eines „Einsiedlers“ verschwindet in der Großstadt. Für mich war das Buch ein Eyeopener, was die Großstadt in Japan für ein Organismus sein kann. Es ist ein wunderschöne Geschichte, bei der ich den Krimiaspekt mag, aber auch eine Gesellschaftskritik, wie mit jungen Mädchen umgegangen wird und welchen Platz sie in der Gesellschaft haben.

M.O.M.: Mother of Madness (2023) von Emilia Clarke: Es geht um eine Superheldin, deren Superpower mit ihrem Zyklus zusammenhängt und die gegen die Bösewichte der Pharmaindustrie losgeht, die ihre Eltern auf dem Gewissen haben. Es ist superfreaky und abgedreht und eine tolle Geschichte, mit viel Herzblut, viel Queerness und viel Frauenpower! 

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